Es lebt!

Es begab sich heute im Büro meiner Mutter, dass dort Zeichen und Wunder geschahen. Oder so. Ich trete ein, in eine wunderhübsche, von zwei Ventilatoren gekühlte Luft. Einmal Windpust (Den Namen hab ich mir nicht ausgedacht) und einmal einem neuen. „Wo habt ihr den denn her?“, frage ich.

„Das ist Ventilator-Chan der Ältere“, sagt Mama, als wär es das normalste auf der Welt.

„Gibt’s nicht“, erwidere ich. Dabei gehen mir die Bilder von einem eindeutig und ziemlich zerteilten Kabel wieder durch den Kopf. Ich war und bin der festen Überzeugung, dass das selbst unser alter Physiklehrer, der ein Haus im Alleingang hätte verkabeln können, nicht mehr hätte retten können.

„Guck auf den Zettel.“

Tu ich glatt. Und da klebt sie, meine Todeserklärung an Ventilator-Chan den Älteren, der indes läuft und läuft und läuft. Und das Kabel ist fein säuberlich mit ein bisschen Isolierband geklebt. Ob das sicher ist, darüber denk ich am besten nicht nach.

Das erste was mir einfällt, ist einen neuen Zettel zu schreiben: „Es lebt! \o/“Und sich danach zu fragen, ob wir jetzt das elektrische Äquivalent zu Jesus im Zimmer stehen haben, oder doch einen Zombie…

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